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Uganda, Projekt 178, 2010 - 2012 |
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Mobile Teledermatologie in Uganda
Ein Mobiltelefon-gestütztes Teledermatologie Projekt zur Vernetzung von ausgewählten entfernt gelegenen Krankenhäusern in Uganda mit lokalen und internationalen Spezialzentren.
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| Österreichischer Projektträger: |
Medizinische Universität Graz, Dermatologie
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| Projektpartner vor Ort: |
Mbarara Universität, Medizinische Fakultät, Dermatologie
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| Projektleiter: |
Univ. Doz. Dr. Steven Kaddu, MB Ch B, MD
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Grafik: Projektteam
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Uganda ist ein ostafrikanisches Entwicklungsland mit mehr als 20 Millionen
Einwohnern, aber nur zwei Hauptzentren für die Behandlung von Hautkrankheiten,
die in Kampala (Mulago Nationalkrankenhaus und Abteilung für Dermatologie,
Makerere Universität) und Mbarara (Abteilung der Dermatologie, Universität von
Mbarara) gelegen sind und nur über eine sehr begrenzte Zahl an qualifizierten
Dermatologen (weniger als 5 zusammen) verfügen.
Im Rahmen des geplanten teledermatologischen Projektes soll ein Mobiltelefongestützes
Netzwerk aufgebaut werden um in Uganda entlegene Gesundheitszentren
an die dermatologischen Abteilungen der Universitäten Mbarara und Graz
anzubinden.
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Dieses Projekt stellt eine Erweiterung des bestehenden
teledermatologischen Netzwerkes (Teledermatology Web-Beratung und E-Lernprojekt
Kampala-Mbarara, Uganda und Graz, Österreich) dar. Für diesen Zweck
wird ein Mobiltelefon-gestütztes Zweiwegenachrichtensystem, welches mit lokal und
international zugänglichen Webservern in Verbindung steht, für die sichere
Übertragung von Patientendaten und Patientenbildern via Mobilfunk (z.B. MMS,
GPRS, etc.) aufgebaut. Auf diese Weise können dermatologische Konsile für
PatientInnen der einzelnen Regionalkrankenhäuser auf weite Distanz und jederzeit
eingeholt werden. Im Rahmen des Projektes soll geprüft werden ob Hautkrankheiten
insbesondere pädiatrische und HIV/AIDS-assoziierte Hautkrankheiten sowie
Hautinfektionen rasch und präzise diagnostiziert werden können. Dazu soll innerhalb
von 24 Stunden für "normale" Fälle und innerhalb von zwei oder drei Stunden für
Notfälle ein Diagnose und Behandlungsempfehlung bereit stehen. Weiters soll durch
die mobile Anbindung das Know-how der afrikanischen Ärzte- und Pflegschaft in
Hinblick auf Erkennung und Behandlung von Hautkrankheiten verbessert werden.
Am Ende des Projektes und bei dessen nachweislichem Benefit für die afrikanische
Gesundheitsversorgung hoffen wir auf ein weiteres Rollout der teledermatologischen
Dienstleistung sowohl in Uganda als auch in anderen afrikanischen Ländern.
Die Projektziele sind:
1. To establish a cell phone-based (mobile) teledermatology network, efficiently
interconnecting the main Ugandan Dermatology Departments at Mbarara and Kampala with
6 relatively large regional hospitals at Mukono, Jinja, Ngora, and Mengo without specialist
dermatology services and also linking them to the Department of Dermatology, Medical
University of Graz, Austria.
2. The network should act as a channel for prompt, long distance consultation of
dermatological patients primarily seen at the different regional hospitals in Uganda. Special
priority and emphasis should be put on quick and precise recognition of pediatric skin
diseases, HIV/AIDS-associated skin diseases, and skin infections. In this respect, these
services should be able to provide diagnostic and treatment decisions within 24 hours for
“normal” cases and within two or three hours for urgent or priority cases.
3. The mobile teledermatology services will aim at improving case submitting local health
worker’s knowledge level in recognition and treatment of skin diseases.
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Weiterführende Informationen:
Medizinische Universität Graz, Dermatologie
Mbarara University
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