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Eine Nutzerfokussierte Wissensbasis für Zielorientierte Kommunale Abfallwirtschaft in Uganda (UGoS)
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Österreichischer Projektträger:
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Technische Universität Wien, Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft, Forschungsbereich Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement
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Projektpartner vor Ort:
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Abteilung für Pflanzenbau, Fakultät für Landwirtschaft, Makerere Universität Kampala (MU)
NGO Youth Environment Service (YES)
Stadtverwaltung Busia
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Projektleiter:
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O. Univ. Prof. Dr. Paul H. Brunner (A),
Dr. Jeninah Karungi, (Makerere University, Ug),
Amosiah Ongatai Ochola (Youth Environment Service, Ug)
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Foto: Simon Otim und Jakob Lederer (2010)
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Kommunale Abfallwirtschaft stellt eine große Herausforderung für Städte in Ländern mit niedrigem Einkommen dar. Geht es nach der Meinung von Internationalen Experten und Expertinnen, so sollen innerhalb kürzester Zeit die Sammlung gefährlicher und nicht-gefährlicher Abfälle ausgebaut, illegale Müllablagerungen in saubere Deponien umgewandelt und Recycling von Abfällen gefördert werden, ohne die kommunalen Budgets zusätzlich zu belasten. Eine lange Reihe von Beispielen zeigt jedoch, dass viele Ambitionen in diese Richtung scheitern, wobei mangelndes „Wissen“ oft als Erklärung dient.
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Dieses Forschungsprojekt stellt die Frage, welches Wissen für das gute Funktionieren eines kommunalen Abfallwirtschaftssystems in Ländern mit niedrigem Einkommen notwendig ist. Das Projektziel ist es, eine sich am Bedarf von lokalen Akteuren („Nutzer“) orientierende Wissensbasis bezüglich kommunaler Abfallsysteme und deren Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Ressourcen zu entwickeln. Diese Wissensbasis soll zur Erreichung der Ziele der Abfallwirtschaft (Schutz des Menschen und der Umwelt; Schonung von Ressourcen) beitragen.
Das Projektgebiet umfasst die Stadt Busia im Osten Ugandas. Während die erst vor 5 Jahren von der lokalen NGO „Youth Environment Service“ initiierte und von der Stadtverwaltung übernommene, teilweise Abfallsammlung zu einer hygienischeren urbanen Umwelt beiträgt, sind dringende Probleme nicht gelöst. So verbleiben etwa immer noch Abfälle in den Siedlungsgebieten, die Entsorgung gefährlicher Abfälle ist noch unzureichend gelöst. Andererseits profitiert die Stadt von einem Kompostierungs- und Deponieprojekt Ugandischer und Internationaler Organisationen. Während die Anlagen und ein Umgang damit Teil dieses Projektes sind, sind viele Aspekte, wie Verwendung des Kompostes oder wirtschaftliche Nachhaltigkeit, nicht geklärt.
Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team der Stadtverwaltung von Busia, der lokalen NGO Youth Environment Service (YES), der Ugandischen Busitema University und der Technischen Universität Wien versucht, Raum zu schaffen, in dem die späteren Nutzer und Nutzerinnen der Wissensbasis einerseits Bedürfnisse formulieren, aber auch ihr bestehendes Wissen beitragen können. Daraus werden Lösungen entwickelt, die zu einer besseren Abfallwirtschaft beitragen sollen. Der grundsätzliche Forschungsansatz ist zirkulär und beruht auf Aktionsforschung, in deren Rahmen Methoden zum Zwecke der empirischen Datenerhebung (Interviews, Umfragen, Gruppendiskussionen, Materialanalysen) und Demonstration (Workshops, Öffentliche Präsentation / Diskussion, Materialflussanalysen, ökologische/ökonomische Bewertungen) angewandt werden.
Neben der Kommission für Entwicklungsfragen unterstützen die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und die International Solid Waste Association (ISWA) dieses Projekt.
Blogwebseite: http://eastern-uganda-environment.blogspot.com/
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» 1 Kommentar
1"ABrWNfiEAZmtCJ" am Mittwoch, 21. März 2012 23:08
Pardon me for being ccinyal, but what you're wanting to do may be difficult. However, I do wish you all the best.What kind of waste management are you thinking of? Trash service, or industrial-toxic waste management? I think many third world countries developing nations (or whatever the current term of art is) have more problems to solve than worring about environmental/waste issues. Therefore, they may ignore trying to solve waste issues, in favor of what they perceive as higher priority activities, until they are forced to face it head on. You may be in an area that is a bit more concerned with sustainable environments and that will help you succeed.Your first source of info should be the country where you're setting up shop.If you don't get much help from them, your next best bet may be with the united nations environmental programme they may offer sound advice, and maybe even some seed money. Or, try enviros groups sierra club, greenpeace, etc.
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