| Uganda, Projekt 146, 2006 - 2010 |
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Evidenz- basierte Malaria Interventionen in einer Konfliktzone in Nord- Uganda
Das St. Mary´s Hospital Lacor liegt im Norden Ugandas, etwa 4 km von Gulu entfernt, nahe der sudanesisch-ugandischen Grenze. Während der Unruhen in den letzten Jahrzehnten war es die einzige funktionierende, durchwegs erreichbare Struktur in der Region. Angeschlossen an das Krankenhaus sind Gesundheitsstationen in zwei Flüchtlingslagern mit jeweils 60.000 Personen (Opit, Pado). Anhand der Erfahrungen vor Ort kann gesagt werden, dass Malaria- besonders bei Kindern -eine der Hauptursachen für Krankheit ist und es berechtigten Grund zur Annahme gibt, dass der Blutparasit Plasmodium falciparum gegen die derzeit verwendete Therapiekombination bereits Resistenzen entwickelt hat. Im Rahmen des Projektes soll durch nachhaltige Verbesserung der therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten der Resistenzgrad des Parasiten gegenüber gängigen Medikamenten untersucht werden. Dies sollte zu einer substanziellen Verringerung des Gebrauches von Malaria Chemotherapeutika führen und somit das Budget des Krankenhauses entlasten. Weiters sollte durch die limitierte Anwendung auf mikroskopisch gesicherte Fälle eine Verlangsamung der Entwicklung von Resistenzen erreicht werden und somit die Mortalität aufgrund von Malaria verringert werden.
2. Nachhaltige Verbesserung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in den angeschlossenen Gesundheitseinrichtungen 3. Schaffung einer Basis für weitergehende Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen und Organisationen im Hinblick auf Folgeprojekte
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P146 Endbericht