| Äthiopien, Projekt 145, 2005 - 2007 |
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Auswertung von einheimischen Baum- und Buscharten zur Verbesserung der Fruchtbarkeit von Ackerböden und der Tierfutterproduktion in den Hochlandgebieten von West-Shewa, Äthiopien
Das Hochland von Äthiopien bedeckt 45% des Landes und umfaßt 95% des Anbau- und 70% Weidegebietes. Mangel an Tierfutter und Erschöpfung der Böden sowie Folgeerscheinungen davon, wie etwa Tiersterblichkeit, geringe Milcherträge und niedrige Marktpreise sind große Probleme dieser Region, in der 88% der Bevölkerung leben. Richtige Bewirtschaftung und die Verwendung von einheimischen Bäumen und Sträuchern, die rund um Grundstücke, Abflussrinnen, Straßen und Äckern wachsen, könnten diese Probleme minimieren.
2. Entwicklung von Strategien zur Weiterverbreitung, die eine Artenexpansion und Nutzbarmachung bewirken 3. Identifizierung potenzieller Futtermittel und bodenverbessernder Baum- und Straucharten mittels informeller und formeller Gutachten; Lenkung des öffentlichen Hauptaugenmerks auf diese 4. Untersuchung von 108 Bodenproben. Anhand der entnommenen Bodenproben werden die drei besten bodenverbessernden einheimischen (und eine fremdländische) Baumarten ausgewählt. 5. Auswahl potenzieller Partner, die interessiert sind Futtermittel und bodenverbessernde Baumarten zu pflanzen 6. Sondierung bewußtseinsbildender Maßnahmen, die durch das Projekt entstehen und eine Rolle für die Popularisierung der Baumarten spielen sowie Leitung von Gruppendiskussionen, um lokale Institutionen und Gesetze, die für die Bepflanzung relevant sind, zu bestimmen. Weiterführende Informationen: BOKU- Universität für Bodenkultur
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