| Nepal, Projekt 153, 2006 - 2008 |
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Bewertung von ingenieurbiologischen und konventionellen Methoden für Hangsicherungsarbeiten in Nepal
Das Abholzen von steilen Hängen zur Vergrößerung von agrarischen Anbauflächen, großflächige Kahlschläge für die Holzproduktion und in großem Maßstab angelegte Straßen, Bahntrassen, künstliche Dämme und die Bergbautätigkeit sind in einem gebirgigen Entwicklungsland wie Nepal die wichtigsten anthropogenen Ursachen für Bodenerosion und Hangrutschungen. Die Lösung dieser Probleme erfordert hinsichtlich nachhaltiger technischer, ökologischer und sozioökonomischer Lösungsansätze eine multidisziplinäre Herangehensweise. Unterschiedliche Faktoren müssen bei der Entwicklung von Infrastrukturprojekten berücksichtigt, und von Ingenieuren und Behörden in der Planung und Ausführung umgesetzt werden. Für die Sicherung von Böschungen hat sich in den letzten 20 Jahren neben der konventionellen Ingenieurmethodik die Ingenieurbiologie als alternative und ergänzende Fachdisziplin etabliert. Lebende Pflanzen und Hilfsstoffe werden als Baustoffe eingesetzt. Aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Sozioökonomie bieten diese „lebenden" ingenieurbiologischen Systeme viele Vorteile, besitzen aber den Nachteil, dass noch großer Forschungsbedarf hinsichtlich technischer Standardisierung und Dimensionierung besteht. In diesem Projekt soll im Rahmen einer Feldstudie diesbezüglich ein Beitrag geleistet werden. Die Projektziele sind: 1. Gegenüberstellung und Vergleich einer ingenieurbiologischen Methode (Bambus-Krainerwand; dient zur Stützung eines Böschungskörpers) mit einer konventionellen Methode (Gabione) 2. Präsentation der durchgeführten Maßnahmen vor Ort als Demonstrationsprojekt 3. Miteinbindung der lokalen Bevölkerung in das Projekt durch praktische Arbeit; Steigerung des Bewusstseins für die Anwendungsmöglichkeiten der Ingenieurbiologie in Nepal 4. Ausarbeitung und Organisierung eines Trainingsprogramms zur Anwendung von ingenieurbiologischen Maßnahmen für TechnikerInnen Weiterführende Informationen:
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Endbericht