| Brasilien, Projekt 155, 2007 |
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Volksbildung heute- Reflexionen über und Artikulationen von den Erfahrungen Brasiliens in der Stärkung solidarischer ökonomischer und politischer Partizipation
Politische Partizipation und Solidarökonomie sind soziale Innovationen aus Brasilien, die einen effizienten Ansatz zur Armutsbekämpfung darstellen. Diese Innovationen bedürfen einer besseren Einbettung in pädagogische Reflexion und interdisziplinäre Forschung. Das vorliegende Projekt hat das Ziel, historische und aktuelle Erfahrungen im Bereich der Volksbildung mit neuen Herausforderungen und Initiativen zu verknüpfen. Im Rahmen des Projekts werden drei Seminare in drei unterschiedlichen Regionen Brasiliens (Pernambuco, São Paulo, Rio Grande do Sul) unter Einbindung unterschiedlicher Dialoggruppen organisiert. In Pernambuco wird der Fokus auf Innovationspolitik und ihre Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und berufliche (Aus)Bildung liegen. In São Paulo liegt der Schwerpunkt auf dem Themengebiet Solidarökonomie, insbesondere auf den Initiativen der Kolpinggemeinde an der Peripherie von São Paulo. In Rio Grande do Sul wird das partizipative Budget - das auch als Schule der Partizipation bezeichnet wird - die Grundlage breiterer Reflexionen über das Verhältnis zwischen politischer Partizipation und Volksbildung bilden. Im Rahmen der Seminare werden politische EntscheidungsträgerInnen, LehrerInnen und LernerInnen gemeinsam ihre Erfahrungen artikulieren und reflektieren. Die Kommunikationswissenschafterin Pia Lichtblau wird im Rahmen eines Forschungspraktikums vor Ort als Kontaktpersonen fungieren und die brasilianischen Teams bei der Organisation und Dokumentation der Seminare unterstützen sowie die Ergebnisse in den jeweils anderen Seminaren referieren und so als Diskussionsgrundlage verfügbar machen. Bei einem abschließenden Seminar werden auch österreichische ExpertInnen teilnehmen.
1. Förderung eines Dialogs und Reflexionsprozesses zwischen unterschiedlichen Initiativen mit Hilfe von Online-Diskussionen, Informationsaustausch über wissenschaftliche Artikel, Internetbasierte Diskussionsforen und persönlichen Kontakt 2. Erfahrungsaustausch und kulturübergreifendes Lernen als Basis für ErwachsenenbildnerInnen, um die Effektivität von Armutsbekämpfung durch emanzipatorische Bildung zu erhöhen
3. Schaffung eines Pilotprojektes, das gemeinsam mit den inv Weiterführende Informationen:
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