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Zwischenberichte zu 2 Projekten online |
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Image: H. Noedl
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11.09.2008
Projekt 146: Evidenz- basierte Malaria Interventionen in einer Konfliktzone in Nord-Uganda
Das St. Mary´s Hospital Lacor liegt im Norden Ugandas, etwa 4 km von Gulu entfernt, nahe der sudanesisch-ugandischen Grenze. Während der Unruhen in den letzten
Jahrzehnten war es die einzige funktionierende, durchwegs erreichbare Struktur in der Region. Angeschlossen an das Krankenhaus sind Gesundheitsstationen in zwei
Flüchtlingslagern mit jeweils 60.000 Personen (Opit, Pado). Anhand der Erfahrungen vor Ort kann gesagt werden, dass Malaria- besonders bei Kindern -eine der
Hauptursachen für Krankheit ist und es berechtigten Grund zur Annahme gibt, dass der Blutparasit Plasmodium falciparum gegen die derzeit verwendete
Therapiekombination bereits Resistenzen entwickelt hat.
Download: Zwischenbericht, deutsch 44.21 kb
Schaffung von Forschungs- und Diagnostizierungskapazitäten im Krankenhaus Bandarban Sadar im Südosten Bangladeshs
Infolge seiner grossen Armut ist Bangladesch eines jener Länder, die am meisten unter Malaria und Infektionskrankheiten leiden. Trotz jüngerer Erfolge bei der
Malariakontrolle kam es in Bangladesch in den letzten Jahren erneut zu einer deutlichen Zunahme der Malariafälle. Insbesondere die Ausbreitung von
Medikamentenresistenzen und die daraus resultierende Zunahme von Therapieversagen und Todesfällen haben sich zu einem wachsenden Problem entwickelt.
Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, benötigt Bangladesch dringend neue, kosteneffiziente Interventionsstrategien, basierend auf aktuellen
Forschungsergebnissen aus den Bereichen Resistenzlage und Epidemiologie.
Download: Zwischenbericht, englisch 366.26 kb
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