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"Glück" - ein Weg zur Entwicklung?
Das buddhistische Königreich am Fuße des Himalaja - lange Zeit isoliert und vom "Westen" als Shangri La
glorifiziert - ist das einzige Land der Welt, in dem "Entwicklung" nicht vorrangig ökonomisch definiert
ist: Das noble Konzept des "Bruttonationalglücks" strebt auf Basis zentraler religiöser und kultureller
Werte eine universale Zufriedenheit aller Menschen im "Land des Donnerdrachen" an und sieht
Investitionen in die Grundversorgung als Voraussetzung für die Freisetzung vom materiellen Denken.
Dieser entwicklungspolitisch einzigartige Weg hat u.a. dazu geführt, dass die Lebenserwartung innerhalb
einer Generation um 30 Jahre gestiegen ist, dass Bhutan die Liste der ärmsten Länder der Welt verlassen
konnte, und dass aus dem letzten absolutistischen Königreich eine konstitutionelle Monarchie geworden
ist, in der im Frühjahr letzten Jahres die ersten nationalen Wahlen stattgefunden haben.
Das aktuelle KEF-Forum diskutiert die Verbindungen zwischen dem Konzept des "Bruttonationalglücks" und den nationalen Entwicklungen im Königreich insbesondere innerhalb der letzten zehn Jahre.
Im neuesten Beitrag befasst sich Matthias Schlögl mit Glücksindizes und mit Versuchen, Entwicklung in verschiedenen kulturellen Kontexten messbar zu machen: Measuring Happiness?
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