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RÜCKBLICK
Wissen.Schafft.Entwicklung.
22.-25. März – Wien, Topkino

Quelle: Buffalo Boy - © Global Film
Wasser
Mit Spiel- und Dokumentarfilmen, ExpertInnen und KünstlerInnen näherten wir uns dem Überlebenselixier "Wasser". Wir stellten Wasser-Projekte in Burkina Faso und Osttimor vor, blickten hinter die Kulissen der Kommission für Entwicklungsfragen, stellten das "Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development - appear" vor, das Partnerschaften zwischen universitären Einrichtungen in Österreich mit jenen in den Schwerpunktregionen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit fördert.
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Quelle: Kef
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Die Filmtage 2012 wurden von Prof. Dr. Hubert Dürrstein, Geschäftsführer der OeAD-GmbH, offiziell eröffnet.
Danach folgte der Dokumentarfilm "The Well – Water Voices from Ethiopia" von Paolo Barberi & Riccardo Russo.
Der weitere Abend stand im Zeichen von "30 Jahre Kommission für Entwicklungsfragen". Nach der Vorstellung des Programms der Filmtage durch Univ.-Doz. Dr. Andreas Obrecht, Leiter der KEF-Geschäftstelle, moderierte Margarita Langthaler (ÖFSE) ein Podiumsgespräch mit Andreas Obrecht und den KEF-ProjektpartnerInnen Tekeba Nega (Boku) und Angela Meyer (IDC).
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Quelle: Kef
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Dieser Veranstaltungsabend stand ganz im Zeichen von appear:
"The Man who stopped the Desert", ein Dokumentarfilm von Mark Dodd leitete den Abend ein.
Danach präsentierte Andreas Obrecht (Leiter der KEF-Geschäfststelle und Programmleiter von appear) das von der Österreischischen Entwicklungszusammenarbeit finanzierte "Austrian Partnership Programme in Higher Education & Research for Development" (appear).
Die Vorstellung des appear-Projektes susfish (Burkina Faso) leitete die von Teclaire Ngo Tam (Südwind) moderierte Podiumsdiskussion mit Raymond Ouedraogo (DGPA), Gabriele Slezak (Univ. Wien) und
Robert Burtscher (ADA) ein.
Der Abend fand seinen Ausklang mit dem Film "Faro – Königin des Wassers" von Salif Traoré doch davor brachten musikalische Klänge das Publikum zum schwingen:
Die Gruppe „Kobalo“ (Burkina Faso/Senegal) begeisterte die BesucherInnen mit einem Live-Konzert. Die Wassermusik aus Burkina Faso verwandelte den Kinosaal in ein Konzert- und Tanzlokal.
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Quelle: Kef
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Der indische Dokumentarfilm "No shit, please!" von Devi Prasad Mishra diente als Einstimmung für die anschließende Podiumsdiskussion.
Moderiert von Johann Kneihs (Ö1) stellten sich Alexander Öze (Rotes Kreuz) und Gerald Eder (hydrophil iC GmbH) die Frage, ob Toiletten zur Gesundheitsverbesserung beitragen.
Diesem Gespräch folgte der Spielfilm "Buffalo Boy" von Minh Nguyen-Vo und entführte die ZuseherInnen in das Vietnam der 40er Jahre.
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Quelle: Kef
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Zur sonntäglichen Matinee wurde der Dokumentarfilm "Water makes Money" von Leslie Franke & Herdolor Lorenz gezeigt.
Direkt danach vertieften sich Andreas Obrecht und der Filmemacher Herdolor Lorenz weiter in das Thema des Films.
Es folgte der Dokumentarfilm "Blue Gold – der Krieg der Zukunft" von Sam Bozzo.
Der Spielfilm "Und dann der Regen – Tambien la Lluvia" von Icíar Bollaín bestritt den Abend und "On the Rumba River", ein Dokumentarfilm von Jacques Sarasin, war der Schlussfilm der Filmtage 2012.
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Radiosendungen zum Nachhören
Im Vorfeld von "Wissen.Schafft.Entwicklung." drehten sich auf OE1, Campusradio und Radio Orange drei Radiosendungen um die Thematik der Filmtage.
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Quelle: KEF - Welt im Ohr
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Campusradio - Welt im Ohr:
"Lebensgrundlage Wasser"
Um Wasser, bzw den Zugang zu Wasser als Menschenrecht geht es auch in dieser Sendung von "Welt im Ohr". Ausreichend Zugang zu Wasser ist Voraussetzung für Ernährungssicherheit, die Einlösung des Rechts auf Wasser und auch sanitäre Versorgung ist eine wichtige Grundlage der Armutsbekämpfung und der Verbesserung der Gesundheitssituation.
Zu Gast sind die Politologin Dr. Angela Meyer, Leiterin eines KEF-Projektes, das sich mit der Wassersituation, dem Reisanbau und der Biodiversität in Kambodscha beschäftigt hat, und Martina Schloffer vom Österreichischen Roten Kreuz, das sowohl nach Katastrophen als auch im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen in vielen Teilen der Welt sicherstellt.
Moderation: Anna Prix
Sendetermin: Freitag, 16.2.2012, 20:00-21.00 Uhr
Weblog: Podcast Archiv
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Bild: http://oe1.orf.at
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"Der Kampf ums saubere Wasser"
Hören Sie die Ö1 Sendung "Von Tag zu Tag" zum Thema "Der Kampf ums saubere Wasser", Gast: Andreas Melcher, Moderation: Andrea Hauer vom Donnerstag, 22. März 2012 um 14.05 Uhr in oe1.ORF.at.
1,2 Milliarden Menschen haben kein sauberes Wasser. Zugleich ist das wichtigste Lebenselixier längst zur Handelsware geworden.
Was hat sich in den letzten eineinhalb Jahren verändert, seit die UNO sauberes Wasser zum Menschenrecht erklärte? Welche Projekte sind sinnvoll?
Anlässlich des Weltwassertages und der "Wasser-Filmtage" in Wien spricht Andrea Hauer mit dem Gewässerökologen Andreas Melcher, der für die Universität für Bodenkultur ein Projekt
in Burkina Faso betreut.
Redaktion Von Tag zu Tag.
Webseite: http://oe1.orf.at/programm/298479
Webstream: Zur Sendung, MP3-Datei auf externem Weblink
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Quelle: Radio Orange
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"Wasser - Quell des Lebens"
Anlässlich des Internationalen Wassertags, der am 22.03.2012 stattgefunden hat, befasst sich Verena Bauer in dieser Morgensendung mit der Bedeutung des Elements Wasser für den Menschen und warum vor allem Frauen von der zunehmenden Wasserknappheit und Wasserverschmutzung betroffen sind. Im Rahmen der Sendung werden Interviewausschnitte vom Gespräch mit dem Filmemacher Herdolor Lorenz zu hören sein, der anlässlich der Filmpräsentation seines Dokumentarfilms “Water Makes Money“ in Wien war.
Sendegestaltung: Verena Bauer
Sendedatum: 5. April 2012
Sendereihe: Globale Dialoge - Women on Air
Episodentitel: Schlau und schön aufwachen - mit Women on Air durch die schwersten Stunden desTages
Webseite und Webstream: http://sendungsarchiv.o94
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Quelle: FM4
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FM4 Homebase
"Film als Medium der Wissensvermittlung" - dieser Satz leitet den Beitrag der FM4 Homebase zu den Filmtagen ein. Anna-Katharina Laggner stellt in diesem Beitrag die Filmtage vor und bringt dazu Audioauszüge aus "The Well – Water Voices from Ethiopia" und "Blue Gold – der Krieg der Zukunft".
Sendedatum: 20. März 2012
Sendereihe: FM4 Homebase
Download: Beitrag als MP3, 5.77 mb
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Dokumente:

Für das Programm anklicken |
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Filmbeiträge
Unter den ausgewählten Filmen fanden sich folgende preisgekrönte Filme:
Water Makes Money
(Leslie Franke & Herdolor Lorenz, D 2010/11, 82 Min.)
The Well – Water Voices from Ethiopia
(Paolo Barberi, Mario Michelini, Riccardo Russo, I 2011, 56 Min.)
Tambien la Lluvia – Und dann der Regen
(Iciar Bollain, ESP/MEX/F 2010, 104 Min.)
On the Rumba River
(Jacques Sarasin, DRC/F 2006, 85 Min.)
--> Programm
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© Mark Dodd |
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Filmtage "WASSER"
Das Projekt "Wissen.Schafft.Entwicklung." vermittelte entwicklungspolitische Forschungsergebnisse an einem klassischen Ort der Begegnung - dem Kino.
Die Projektidee basierte auf der Überlegung: "Wie erreichen entwicklungspolitisch relevante Forschungsergebnisse den Alltag der Gesellschaft?" Diese Frage beschäftigt sich mit dem
Wissenstransfer von der Forschung in den Alltag hinein und mit den Zusammenhängen zwischen
regionalen und globalen Problemen, Analysen und Erkenntnissen.
Für die ersten Filmtage wandten wir uns einem Menschenrecht zu, das auch von zentraler
Bedeutung für die Erreichung der Millennium-Development-Ziele ist - dem WASSER:
Wasser ist die Grundvoraussetzung für alles Leben auf unserem Planeten. Der Umgang mit Wasser ist zu einer globalen Herausforderung geworden, denn die zunehmende Wasserknappheit führt zu Konflikten, Migration, gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Problemen. Wasserknappheit ist ein zentrales Problem des 21. Jahrhunderts:
- 1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
- 2,5 Milliarden Menschen verfügen über keine sanitären Einrichtungen und Abwasserreinigungssysteme.
- 80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern sind auf verschmutztes Wasser oder den
Mangel an sanitären Anlagen zurückzuführen. Täglich sterben deswegen 6000 Menschen, vor
allem Kinder.
- Wasser verkommt immer mehr zur Handelsware. Was sind die Folgen der Privatisierung von
Wasser und Abwasser?
- Auswirkungen des Klimawandels: Die Meldungen über Umweltkatastrophen aufgrund von
anthropogenem Klimawandel mehren sich: Dürre, Hochwasser, Tsunamis etc.
Diese Liste ließe sich fortsetzen.
Der Beginn der Filmtage war der 22. März, der Weltwassertag. Zudem fand - etwa zeitgleich mit der Veranstaltung "Wissen.Schafft.Entwicklung" - in Marseille von 10.-18. März 2012 das "Forum alternatif mondial de l'Eau" statt, das sich als alternatives, ökologisch orientiertes und zivilgesellschaftlich organisiertes Diskussionsforum zu Fragen um die Ressource Wasser versteht. Die Filmreihe setzte also gezielt bei aktuell geführten Diskussionen an und lieferte einen Beitrag dazu.
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Photo: © Andreas Melcher |
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Hintergrundinfo
Der Veranstalter, die Kommission für Entwicklungsfragen (KEF), besteht seit dem Jahr 1981. Sie ist als österreichische Maßnahme nach der UN-Konferenz "Science and Technology for Development", die 1979 in Wien getagt hat, eingerichtet worden.
Seit 1. Jänner 2009 ist die KEF bei der OeAD (Österreichische Austauschdienst) GmbH angesiedelt und fördert auch da entwicklungsrelevante wissenschaftliche Projekte zwischen wissenschaftlichen
Einrichtungen in Österreich und in Less und Least Developed Countries (OECD-DAC-Liste). In den letzten 30 Jahren konnten 84 Forschungsprojekte in insgesamt 51 Ländern durchgeführt werden.
Die KEF bildet gemeinsam mit dem Austrian Partnership Programme in Higher Education and
Research for Development (appear) das Team "Bildung und Forschung für Internationale
Entwicklungszusammenarbeit" in der OeAD-GmbH unter der Leitung von ao. Univ. Prof. Dr. Andreas Obrecht.
Die Kommission für Entwicklungsfragen war mit dieser Veranstaltung Teil einer Initiative, welche auf die bevorstehende UN-Konferenz "Rio+20" im Juni 2012 aufmerksam machte. Inhaltlich werden innerhalb dieser Vernetzungsplattform die Themen Umwelt, Ressourcen, Klima, Ernährung, Menschenrechte, Weltwirtschaft und Lebensstil aufgegriffen. Die Initiative soll aktuelle Problemfelder und alternative Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
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Die Eintrittspreise galten für Spielfilme und lange Dokumentarfilme. Alle anderen Programme wie Präsentationen, Gespräche, Konzerte und Kurzfilme fanden bei freiem Eintritt statt.
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Informationen
Veranstaltungsort
Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
www.topkino.at
Veranstalter & Information
KEF – Kommission für Entwicklungsfragen bei der OeADGmbH
Ebendorferstraße 7, 1010 Wien
T +43 1 534 08 423 | E
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Projektbetreuung
Mag. Martin Stöbich
T +43 699 13344421 | E
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Die Filmtage wurden unterstützt von:
Links:
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