| Forschungsprogramm 2007-2011 |
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Die Kommission für Entwicklungsfragen bei der OeAD-GmbH (KEF) führt wissenschaftliche Fragestellungen mit entwicklungspolitischen Zielsetzungen im Sinne einer Brückenfunktion zusammen. Leitgedanke ist die Verankerung des entwicklungspolitischen Ansatzes im Bereich Wissenschaft und Forschung. Die Kommission versteht sich somit als eine multi- und interdisziplinäre Plattform für alle mit wissenschaftlichen Fragen der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) befassten Personen und Institutionen und als Teil der europäischen und globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft. Realisiert wird dieses Ziel sowohl durch angewandte kooperative Forschungsvorhaben mit wissenschaftlichen PartnerInnen in Entwicklungsländern, als auch durch Beratung wissenschaftlicher Einrichtungen und von Förderstellen in wissenschaftlichen Fragen der EZA. Forschungspartnerschaften werden nach den KEF Kriterien zu wissenschaftlicher Qualität; entwicklungspolitischer Relevanz; Nachhaltigkeit; und im Kontext der Milleniumentwicklungsziele (MDGs) von den Kommissionsmitgliedern nach externer wissenschaftlicher Vorbegutachtung ausgewählt. Zu den Partnerländern der KEF zählen Entwicklungsländer laut der DAC-Liste (Development Assistance Committee) der OECD. Dies sind Länder im subsaharischen Afrika, in Zentral- und Südamerika, und Asien. Komplementär dazu dient die Kommission als Kontakt- und Vermittlungsstelle für Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und EZA im In- und Ausland und sieht proaktive Informationstätigkeit und die Vernetzung von Institutionen aus beiden Bereichen als wesentliche Aufgabe.
Die KEF ist 1981 als österreichische Maßnahme nach der UN-Konferenz ‚Science and Technology for Development', die 1979 in Wien getagt hat, eingerichtet worden. Die KEF setzt sich aus von den Fördergebern entsandten Mitgliedern, wissenschaftlichen Mitgliedern, Mitgliedern aus dem Bereich der EZA und der internationalen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, und sonstigen Mitgliedern zusammen.
Die KEF wird sich wie bisher an den jeweils aktuellen forschungspolitischen Fragestellungen der Entwicklungszusammenarbeit orientieren. Diese können je nach geopolitischer Lage stark variieren, dennoch ist abzusehen, dass die Milleniumentwicklungsziele bis 2015 maßgeblich themenbestimmend sein werden. Die inhaltliche Arbeit innerhalb der KEF wird danach ausgerichtet sein. Die KEF wird daher zunächst weiterhin Forschungspartnerschaften für Entwicklung unterstützen und parallel dazu die Konzeption, Planung und Ausführung von fachspezifischen Forschungsprojekten (Wissenschaftliche Mitarbeit) in folgenden Fachgebieten koordinieren:
Forschung für Entwicklung (WA 1):
Zusammenarbeit Wissenschaft-Wirtschaft-Politik in der Entwicklungszusammenarbeit aus dem Blickwinkel der Forschung (WA 2): Eine wichtige Aufgabe der KEF ist die Beratung wissenschaftlicher Einrichtungen und Förderstellen in wissenschaftlichen Fragen der Entwicklungszusammenarbeit:
Die KEF ist auch als Kontakt- und Vermittlungsstelle für Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit im In- und Ausland aktiv und bemüht sich um Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit um KEF Bekanntheitsgrad und Anliegen der Forschung für Entwicklung in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
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